Manred Schubert verabschiedet sich im Sommer

 

Manfred Schubert räumt im Sommer seinen Stuhl im Schulleiter-Zimmer. Astrid David wird dort Platz nehmen.
Foto: hbm


Nach 14 Jahren räumt Manfred Schubert im Sommer seinen Schreibtisch im Rektoren-Zimmer der Realschule Ascheberg. Seine Vertreterin Astrid David wird für die verbleibenden drei Jahre die Regie übernehmen. Eltern und Schüler sind über diesen Wechsel bereits informiert worden.

„Ich übernehme beim Regierungspräsidenten eine Aufgabe, die mit dem Schuldienst, wie ich in bisher kennengelernt habe, wenig zu tun hat“, wechselt Schubert in die Fortbildung nach Münster. Seit Schuljahresbeginn hat er jeweils eine halbe Woche in die neue Aufgabe hineingerochen und festgestellt: „Es passt. Ich gehe morgens gerne dort hin.“

14 Jahre ist Schubert auch gerne zur Realschule gegangen: „Es war ein angenehmes Arbeiten hier, ein normaler Schulalltag mit seinen Herausforderungen, eine gute Zeit.“

Dass Astrid David die Stellvertreterstelle an der Realschule angetreten hat, ist nach ihrem Start am 1. Juli 2010 fast unbemerkt geschehen. Aus Spelle kommend stieg sie vor den Ferien in die Arbeit ein. An ihre neue Aufgabe hat sich Astrid David in diesem Schuljahr gewöhnen können, weil Manfred Schubert nur noch zweieinhalb Tag vor Ort war: „Ich habe mehr Aufgaben übernommen, eigenständig gearbeitet und viele Freiheiten gehabt.“ Das Auslaufen der Realschule sieht sie als reizvolle Aufgabe und große Herausforderung.

Im nächsten Schuljahr werden rund 180 Mädchen und Jungen in sieben Klassen und drei Jahrgängen die Schule besuchen. Acht Lehrerstellen verteilen sich auf deutlich mehr Voll- und Teilzeitköpfe. „Wir werden quantitativ und von den Fächern her gut aufgestellt sein“, stellt Schubert fest. Das Leitungsduo der Schule habe dem RP eine Liste der unverzichtbaren Lehrkräfte vorgelegt: „ Was dort stand, ist berücksichtigt worden.“ Ohnehin stellt Schubert fest, dass Schulaufsicht und Schulträger ihre Versprechen, die auslaufende Realschule bestmöglich zu unterstützen, bisher eingehalten haben. Was für das Lehrer-Tableau beim RP gelte, treffe bei den sächlichen Dingen genauso auf die Gemeinde Ascheberg zu.

Astrid David wünscht sich für die letzten drei Jahre nicht nur, dass die Jugendlichen schulisch das Rüstzeug fürs Leben erhalten: „Sie sollen sagen: Das ist meine Realschule, in der es auch neben dem Unterricht viele Angebote gibt.“ Beim Finden kreativer Lösungen baut sie auch auf die Eltern.

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 17.06.2013